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aktuelle
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Die Fernsehserie, oft als kleiner Bruder und Billig-Ausgabe des Kinofilms belächelt hat sich neulich zu einer beinahe eigenen
Darreichungsform nach ihrem eigenen Recht entwickelt. Wesentlich mehr Geld wird in Bauten und Kameratechnik, Beleuchtung und
Ausstattung investiert, sodass viele Folgen der erfolgreichen Serien sie zu kleinen Geschichten-erzählenden Kurz-Kinofilmen
werden lassen. Die alte Qualität der Serie geht dabei nicht verloren: man wird eng bekannt mit den Hauptpersonen und fiebert
allein deswegen schon mit. Die moderne Fernsehserie, über die hier berichtet werden soll ist weit entfernt von der Soap-Opera,
die es natürlich daneben mehr denn je gibt. Sie tendiert in Qualität und Darbietung zum Kinofilm, was ihr vorläufiges Extrem
in 24 findet, einer Serie, die quasi ein 24-Stunden Film in 24 Teilen ist. Das gab es alles schon, doch in dieser bestechenden
Qualität?
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1990er
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Die 90er brachten eine ganz neue, genau zugeschnittene und möglichst viele verschiedene Geschmäker ansprechende Form von Serien
hervor. Die Fernsehserie entwickelte sich vom reinen Unterhaltungs-Fastfood hin zu einer eigenen Form mit der Ambition, Spielfilmählich
zu unterhalten, vor allem die begrenzte Visuelle Gestaltung der Studio-Serien hinter sich zu lassen und mit komplexen und
realistischen Sets dem Zuseher eine neue Qualität zu bieten.
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