
|
 |
|
|
|
Hinführung
|
Die Fernsehserie, oft als kleiner Bruder und Billig-Ausgabe des Kinofilms belächelt hat sich neulich zu einer beinahe eigenen
Darreichungsform nach ihrem eigenen Recht entwickelt. Wesentlich mehr Geld wird in Bauten und Kameratechnik, Beleuchtung und
Ausstattung investiert, sodass viele Folgen der erfolgreichen Serien sie zu kleinen Geschichten-erzählenden Kurz-Kinofilmen
werden lassen. Die alte Qualität der Serie geht dabei nicht verloren: man wird eng bekannt mit den Hauptpersonen und fiebert
allein deswegen schon mit. Die moderne Fernsehserie, über die hier berichtet werden soll ist weit entfernt von der Soap-Opera,
die es natürlich daneben mehr denn je gibt. Sie tendiert in Qualität und Darbietung zum Kinofilm, was ihr vorläufiges Extrem
in 24 findet, einer Serie, die quasi ein 24-Stunden Film in 24 Teilen ist. Das gab es alles schon, doch in dieser bestechenden
Qualität?
|
24 (2003-2007)
|
Hier haben wir nun wirklich schon eine Menge gesehen. Action Filme, das Beste der Besten, Hochspannung, kafkaeske und paranoide
Geschichten. Terminator, Aliens, Face Off, Fight Club. Es gibt nur noch wenig, um nicht zu sagen kaum mehr etwas, was einen
noch wirklich versteinern kann, einem den Atem raubt, einen wortlos zurückläßt. Außer 24. 24 ist extrem. Eine Empfehlung für
zarter beseitete Gemüter wird nicht wirklich ausgesprochen. Die Serie ist nicht weniger als permanentes Adrenalin, abseitigste
Situationen, Entscheidungen, Dramen, die in den handelnden Personen eigentlich nur eine zerstörte Seele zurücklassen können.
Wirklich harter Tobak. Und mitten drin Jack Bauer.
mehr Details... |
|
|
| 
|