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Hinführung
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In gewisser Weise eine Spielart des intellektuellen Humors ist hier beheimatet. Jedoch eine sehr sehr bösartige. Alles was
schief gehen kann, wird auch schief gehen. Explorationen von Grenzwelten in denen die Hauptfigur nicht die Spur einer Chance
hat. Die Lust an der Dekonstruktion. Pech und Schadenfreude ist das Elixir dieser Filme. Bösartigste Verkettungen unglücklichster
Umstände. Komischerweise spielen diese bitteren Satiren über Schicksale und unvorstellbare Dummbeutel immer in der tiefsten amerikanischen
Provinz, dort wo Dummheit, Landeier und geisteskranke mannstolle Weiber mit Zähnen und Klauen aufeinander losgehen - und zwar
gnadenlos - und der Scheriff gelangweilt zuschaut und die Leichen zählt. Köstlich. Landei-Pulp sozusagen.
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Clay Pigeons (1998)
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Spöttischer als Blood Simple, konsistenter als 29 Palms, krasser als U-Turn, das ist Clay Pigeons. Ein cool-komischer und
total abloosender Joaquin Phoenix, eine völlig notgeile Witwe, exzellente Kameraarbeit und noch vor alldem ein genial-bitterböser
Soundtrack - phantastico. Krank, witzig, böse, tiefschwarz. Der Donald-Duck-Effekt funktioniert. Man schwankt zwischen gnadenloser
Schadenfreude und auch vielleicht ein bisschen Mitleid, findet sich aber vor allem ungeheuer gut unterhalten.
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