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Hinführung
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Der Sandalenfilm hatte mal eine 'große Zeit'. Doch die ist vorbei. Und so ist Troja auch nicht daraus entstanden, daß man
dieses Genre ernsthaft wiederbeleben wollte, sondern als Spin-off. Doch mit den Möglichkeiten der Computeranimation läßt sich
zu akzeptablen Kosten vergangene Welten und unvorstellbares Schlachtengetümmel wiederaufleben und so bedient man sich dieser
Stoffe, ein bisschen so, wie bei den Comic-Verfilmungen, die aus genau demselben Grund eine Renaisance erfahren.
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Troja (2004/2007)
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Mit dem Herrn der Ringe wurden computergenerierte Massenszenen en Vogue. Tausende Orks jagten über die Ebenen des Pelenor
und auf die Mauern der Hornburg. Keiner davon war mehr als ein Bot in einer Computersimulation, die die Bewegungen von großzahligen
Massen lebensecht simuliert. Troja ist aus dieser Sicht wenig mehr als ein Spin-Off des Neuseeländischen Tolkien-Epos. Und
nur deswegen wäre Troja auch nicht sehenswert. Troja hat mehr zu bieten! Troja ist die Story eines archaischen Superhelden:
Achilles. Der besticht durch ein bis an die Grenzen des Erträglichen arrogantes und teuflisch charismatisches Auftreten, überzeugend
gespielt - von wem sonst - von Brad Pitt.
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Gladiator (2000)
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Wie ein inoffizielles und unautorisiertes Remake von Stanley Kubriks Spartacus nimmt sich Gladiator aus, bis hin zu Stoyelementen,
Schauplätzen und wiedererkennbaren Einstellungen. Was ansich zur Verärgerung Anlass böte macht zum Glück überhaupt nichts!
Denn dank Ridley Scotts kunstvoller Inszenierung und dank diverser moderner technischer Möglichkeiten, die Kubrick 1960 noch
nicht zur Verfügung hatte, die z.B. das alte Rom in computergenierter Pracht erstrahlen lassen, ist Gladiator zumindest ein
würdiges Remake, beglückt daneben mit etlichen neuen Elementen.
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