Prestige (2006)

Regie: Christopher Nolan

Hollywood verspürt und leidet ja offenbar diese seltsame Notwendigkeit, stets alles im Doppelpack produzieren zu müssen. Dreht Costner einen Robin Hood, gibt es einen weiteren über den König der Diebe zur beinahe gleichen Zeit. Verfilmt irgendwer Gefährliche Liebschaften mit Frau Pfeiffer und Herrn Malcowich, so muss die Konkurrenz, benannt Valmont, nicht fehlen. Bringt Cameron mit Avatar eine Story um Ersatzpersonen muss es Surrogates mit demselben Thema geben.

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Bound (1996)

Regie: Andy & Larry Wachowski

Pulp hat noch etwas völlig neues und sehr belebendes, man möchte sagen befreiendes bewirkt, weil es Tabus gebrochen hat: Der independent Film, der Film junger aufstrebender aber noch nicht von Political Correctness und Produzentenvorgaben, Umsatzerwartungen und unüberschaubaren Millionenbudgets verdorbener Filmemacher wurde hoffähig und trieb Blüten. Pulpige Blüten möchte man sagen, aber Blüten.

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Face Off (1997)

Regie: John Woo

Ein Typ lässt sich das Gesicht eines anderen Typen chirurgisch montieren. Dann stellt der andere Typ fest, dass ihm da in der Mitte seines Vorderschädels etwas verlustig gegangen ist und findet das momentan halterlose Antlitz des Entwenders – und lässt sich kurzerhand das selbige seinerseits aufoperieren. Hä? Wat ein Scheiß…! Noch wert zu erwähnen: der eine Typ ist Federal Marshall, der andere Terrorist.

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Terminator 2 (1991)

Regie: James Cameron

Selten hat ein Regisseur derart dreist einen Film schlicht noch einmal gedreht und dabei als Fortsetzung verkauft. Obwohl man es nur bemerkt, sieht man sehr genau hin, entspricht T2 doch in seinen Handlungsabschnitten, in beinahe allen Details, sogar oft in den Dialogen dem Ur-Terminator von 1984. Schadet aber alles nicht. T2 ist derart gut gemacht, dass dieser Umstand minderen Unterschleifs so gut wie überhaupt nicht auffällt und nicht in irgendeiner Weise aufregt.

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